Kreatives und regionale Gerichte aus Niedersachsen

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Last-Minute Adventskalender – oder 24 Türchen vs. Schatzsuche

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Campingurlaub in Südschweden – Die schönsten Campingplätze

Campingurlaub in Südschweden – Die schönsten Campingplätze

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Ostfriesischer Teekuchen vom Blech – mit oder ohne Rosinen

Ostfriesischer Teekuchen vom Blech – mit oder ohne Rosinen

Kennt Ihr das auch? Der Kuchenhunger kommt oft völlig unerwartet. Zum Glück gibt es Kuchenrezepte, für die Ihr nur ein paar Grundzutaten benötigt. Eines davon ist ein Blech ostfriesischer Teekuchen. Aber keine Sorge, zum Kaffee ist er genauso lecker.

 

Zutaten für ein Blech ostfriesischer Teekuchen:

 

Für den Teig:

500g Mehl
1 Päckchen Hefe
1 Ei
250ml Milch
100g sehr weiche Butter
75g Zucker
1TL Vanillezucker
200g Rosinen (können auch weggelassen werden)

Für den Belag:

125g Butter
125g Zucker
1 EL Zimt

 

Die Zubereitung:

 

Die Milch leicht erwärmen und die Butter sowie den Zucker darin auflösen. Das Mehl in eine Schale füllen und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei, eine Prise Salz und das Milch-Zucker-Butter-Gemisch in die Mulde geben. Auf Wunsch die Rosinen unterheben. Nun den Teig kneten, bis er nicht mehr klebt und sich aus der Schale löst. Mit etwas Frischhaltefolie oder einem feuchten Handtuch abgedeckt etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ich lasse den Teig an dieser Stelle gern noch einmal zwanzig Minuten gehen. Die Butter für den Belag erwärmen und mit dem Zucker und dem Zimt vermischen. Den Belag auf den Teig streichen. Im vorgeheizten Backofen bei  180° (Ober-/Unterhitze) 20-25 Minuten hellbraun backen.

Der Teekuchen schmeckt auch sehr lecker, wenn Ihr gehackte Nüsse unter den Belag rührt. Für die “Erwachsenen-Variante” könnt Ihr die Rosinen auch mehrere Stunden in Dessertwein oder etwas Rum einlegen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Mit dem Zelt nach Skandinavien – Teil 2 Bornholm

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Im ersten Teil unserer Skandinavienreise haben wir unser Zelt (*Amazon Partnerlink) auf dem Familiencamping in Allinge Sandvig auf Bornholm aufgeschlagen. Nach dem tollen Wetter am Ankunftstag war uns der Wettergott leider nicht mehr ganz so hold. Für unsere Ausflüge hatte dies allerdings auch einen Vorteil, […]

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Vor ein paar Monaten habe ich Euch erzählt, dass wir uns mit dem Zelt auf den Weg nach Skandinavien machen. Nun sind wir schon seit einiger Zeit wieder hier und der Alltag hat uns wieder. An die Reise im Sommer erinnern wir uns aber immer […]

Sich regional ernähren funktioniert nicht? Buchvorstellung: Lokal – Das Kochexperiment

Sich regional ernähren funktioniert nicht? Buchvorstellung: Lokal – Das Kochexperiment

Ich gebe zu, auch bei mir funktioniert das noch nicht immer hundertprozentig. Der innere Schweinehund schnappt manchmal zu und so landet dann doch das ein oder andere weitgereiste Teil im Einkaufswagen. Trotzdem liegt mir der Bezug von lokal hergestellten Lebensmitteln sehr am Herzen. Im Winter kann ich auf wässrige Erdbeeren gern mal verzichten. Der Salat, der morgens noch beim Bauern auf dem Feld stand, ist knackiger, als sein angereister Kollege aus Spanien. Der Honig vom heimischen Imker schmeckt mir auf meinem Brötchen besser als die Mischung aus mehreren EU-Ländern. Umgekehrt nehme ich nur eine Notration Lebensmittel mit in den Urlaub. Der Salat aus Spanien ist ja durchaus lecker… Wenn er frisch gepflückt wurde.

Nach dem Motto 2 Freunde, 11 Reisen, 1 Challenge starten der Metzger Georg Schweisfurth und Biospitzenkoch Simon Tress einen ungewöhnlichen Versuch. Kann man sich heutzutage noch ausschließlich regional ernähren? In Ihrem Buch Lokal – Das Kochexperiment (*Amazon Partnerlink) erzählen Sie von dem Versuch ganze Menüfolgen mit lokalen Lebensmitteln zu kreieren. Lokal bedeutet in diesem Fall: Die Erzeuger dürfen sich tatsächlich nur in einem Radius von 15 Kilometern rund um den Lebensmittelpunkt befinden.

Dabei machen es sich die zwei Freunde nicht leicht. An elf verschiedenen Orten suchen sie nach lokalen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln um ihre Gäste zu bekochen. Dabei machen sie auch vor den eher spärlichen Wintermonaten oder gar der Großstadt nicht halt. Ohne zuviel zu verraten (es ist ja kein Krimi): fündig werden sie auf Biobauernhöfen, in Selbstversorgergärten, Weingütern, in der Imkerei und sogar im Stadtwald.

Bei Lokal – Das Kochexperiment handelt es sich um ein Kochlesebuch. Neben einer kurzweiligen Beschreibung der Challenge, Vorstellung der Erzeuger und inspirierenden Bildern befinden sich im Buch auch die beim Experiment gekochten Rezepte. Für Kochneulinge werden Basisrezepte wie die Zubereitung eines Fonds beschrieben. Aber auch außergewöhnlicheres wie in Heumilch gegarter Tafelspitz oder Tajine sind zu finden.

Mein Fazit: Es hat Spaß gemacht die beiden und ihre Crew beim Lesen zu begleiten. Mir persönlich haben die Einblicke in die persönlichen Geschichten und die Arbeit der Erzeuger am besten gefallen. Im Buch spürt man ihre Überzeugung und  die Begeisterung für das was sie tun.

 

 

 

Knuspriges Mürbegebäck aus dem Norden – Heidesand

Knuspriges Mürbegebäck aus dem Norden – Heidesand

In der letzten Woche haben wir ein paar schöne Herbsttage in der Lüneburger Heide verbracht. Auch nach der Heideblüte haben wir die Spaziergänge durch die Heideflächchen sehr genossen. Um das Urlaubsgefühl zuhause noch ein wenig nachklingen zu lassen, habe ich mir mit den kleinen Mürbeteigplätzchen […]

Wir schauen über den Tellerrand – Reise nach Schweden

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So, das Auto ist gepackt, die Brötchen geschmiert, wir stehen in den Startlöchern. Endlich Urlaub. Lange haben wir darauf gewartet, heute brechen wir auf nach Skandinavien. Am frühen Nachmittag wollen wir auf Rügen sein und morgen mit der Fähre nach Bornholm übersetzen. Am Montag geht […]

Wir verschönern den Gartenteich – Seerosen aus Papier

Wir verschönern den Gartenteich – Seerosen aus Papier

Mein Gartenteich explodiert. Nein, nicht im eigentlichen Sinne, aber vor lauter grün sehe ich kein Wasser mehr. Nun könnte den Teich befreien, aber erstens möchte ich weder die Libellen, Lurche und sonstigen Bewohner stören noch auf den Moment verzichten in dem zwischen den großen, grünen Blättern die ersten Seerosen hervorblitzen. Im Augenblick ist es, besonders wenn Gäste im Garten sitzen kein prächtiger Anblick.

Bis die eigentlichen Stars des Teichs soweit sind, habe ich meine eigenen Seerosen aus Papier gebastelt. Verwendet habe ich dazu ein nicht durchscheinendes Lampenpapier. Sehr schön ist auch weißes oder farbiges Transparentpapier. Beide Varianten halten mehr als ein paar Wasserspritzer leider nicht aus. Beim reinsetzen in den Teich solltet Ihr etwas vorsichtig sein. Im Handel gibt es spezielles Aquapapier (*Amazon Partnerlink), welches deutlich strapazierfähiger ist. Wenn Ihr sicher gehen möchtet, dass Eure Selfmade-Seerosen die Gartenparty überleben, solltet Ihr dazu greifen. Aber wie das so mit der Geduld ist, wenn ich basteln möchte, dann bitte sofort…

So bastelt Ihr schwimmfähige Blüten selbst

Für eine Seerose habe mir eine Vorlage auf Papier vorgezeichnet und zweimal, jeweils etwas größer, wiederholt. Der Innenkreis des kleinsten Blütenkranzes ist etwas größer als mein Teelicht. Die Zeichnung könnt Ihr individuell anfertigen. Sowohl gleichmäßige als auch ungleichmäßige Blätter sehen toll aus. Meine Grundzeichnung sah so aus:

Seerose 

Die ausgeschnittenen Blütenkränze habe ich an den gestrichelten Linien gefaltet und die Blätter leicht über ein Falzbein gezogen um die natürliche Wölbung zu erhalten. Die Kränze müssen nun nur noch aufeinander und eine schwimmfähige Unterlage gesetzt werden. Kork, Styropor oder Styrodur funktionieren recht gut. Für die Balance ist es erforderlich, dass die Unterlage ein wenig größer ist als die fertige Blüte. Ich habe mir aus einem dünnen Stück Baustyropor von der Renovierung mit dem Skalpell Kreise ausgeschnitten. Nun noch das Teelicht aufsetzen und der Gartenteich kann vorzeitig erblühen.

 

Seerose im Dunkeln

 

 

 

Haferflocken-Johannisbeer-Küchlein mit süßer Sahnecreme

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  Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr habt eine angenehme Woche verbracht. Vielleicht habt Ihr Euch beim Betrachten der Bilder gefragt, ob ich mich im Rezept vertan habe. Es handelt sich wirklich um Johannisbeer-Küchlein, jedoch habe ich beim Dekorieren festgestellt, dass meine weißen Johannisbeeren auf […]