Kreatives und regionale Gerichte aus Niedersachsen

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Haferflocken-Johannisbeer-Küchlein mit süßer Sahnecreme

Haferflocken-Johannisbeer-Küchlein mit süßer Sahnecreme

 

Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr habt eine angenehme Woche verbracht. Vielleicht habt Ihr Euch beim Betrachten der Bilder gefragt, ob ich mich im Rezept vertan habe. Es handelt sich wirklich um Johannisbeer-Küchlein, jedoch habe ich beim Dekorieren festgestellt, dass meine weißen Johannisbeeren auf der hellen Creme nicht wirklich gut zur Geltung kommen. Die eigentlich schönen roten Beeren im Garten hinken leider noch ein bißchen hinterher. Also mussten für die Dekoration Erdbeeren und ihre kleinen süßen Freunde aus dem Wald herhalten. Soviel mal wieder zu einem Stück Realität beim Bloggen…

Rezept für die kleinen Küchlein mit Johannisbeeren und Haferflocken

Zutaten für ein Muffinblech mit 12 Stück

  • 1 großes Ei
  • 150g Zucker
  • 1TL Vanillinzucker
  • 100ml Öl
  • 100ml Buttermilch
  • 150g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • Abrieb einer ungespritzten Zitrone oder Orange
  • 90g zarte Haferflocken
  • 150g Johannisbeeren
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 2 EL Johannisbeergelee
  • 1 EL Puderzucker

Die Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Muffinblech fetten oder Papierförmchen verwenden. Das Ei mit dem Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Die Buttermilch und das Öl hinzugeben. Mehl mit Backpulver sieben und unter rühren hinzufügen. Erst Haferflocken und Zitronen- bzw. Orangenabrieb, zum Schluss die Johannisbeeren unterheben. Den Teig in die kleinen Mulden füllen und für rund 20min in den Ofen schieben.

Wenn die kleinen Küchlein abgekühlt sind wird die Creme Fraiche mit dem Gelee und dem Puderzucker verrührt. Den Becher Sahne Steif schlagen und vorsichtig unter die Creme heben. Mit einem Spritzbeutel auf den Küchlein verteilen. Nun das Ganze mit Johannisbeeren, oder auch Erdbeeren 😉 verzieren.

 

Johannisbeer-Küchlein

 

Am Besten schmecken mir die Küchlein ganz frisch, wenn sie gerade genug abgekühlt sind um die Sahnecreme nicht mehr zum Schmelzen zu bringen. Wenn Ihr sie mit der Sahnecreme bereits vorbereiten möchtet, solltet Ihr beim Schlagen der Sahne etwas Sahnesteif verwenden.

Ich hoffe Euch schmeckt mein Rezept trotz der kleinen Frucht-Panne.  Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Tonia

 

 

 

Schaukasten für getrocknete Blütenblätter aus einem Bilderrahmen

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Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid gut in den Sonntag gestartet. In der letzten Woche habe ich vom Bauernhof meines Vertrauens ein Glas mit den Samen von Süßlupinen bekommen. Lupinen kannte ich ehrlich gesagt nur aus dem Garten und wusste nicht, dass es eine essbare Verwandte gibt. Die Zier-Lupine ist giftig und darf keinesfalls verspeist werden.

Ich habe dann aus Interesse ein wenig gegoogelt und dabei herausgefunden, dass Süßlupinen das Soja des Nordens genannt werden und ein hervoragender Eiweißlieferant sein sollen. Neben der Herstellung von Lupinenmehl sollen sie sich auch als Fleischersatz eignen.

Mein Keimversuch

Ich habe mich dazu entschieden, die Saat auf Anraten keimen zu lassen. Ich habe eine kleine Hand voll Samen in ein Glas gegeben und mit kaltem Leitungswasser bedeckt. Die oben schwimmenden Lupinen habe ich aussortiert. Das Glas habe ich über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen das Wasser abgegossen. Die Samen haben sich in der Zeit sichtbar vergrößert.

 

Einweichen der Samen der Süßlupine

 

In den folgenden 2 Tagen habe ich die Samen jeweils morgens und abends mit frischem Wasser gespült. Schon am zweiten Tag zeigte sich ein kleiner Keimansatz. Am dritten Tag war dieser bereits etwa einen Zentimeter lang und ab dann wohl roh essbar. Ich habe die Prozedur jedoch noch weitere zwei Tage durchgeführt, da mir die Lupinensamen noch sehr bissfest erschienen.

Die fertigen Keimsprossen erinnern mich geschmacklich sehr stark an frische Erbsen aus der Schote und rufen damit Kindheitserinnerungen an das Naschen in Omas Gemüsebeet wach. Die Keimlinge können nun auf Burgern und Sandwiches oder als Zutat in einem Smoothie verwendet werden. Ich habe sie als Topping auf einem frischen Salat verwendet. Probiert es doch auch einmal aus und lasst es Euch schmecken.

Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Euch Tonia

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Zu dieser Jahreszeit geht mein Blick fast täglich zu den Holunderbüschen um zu schauen, ob sich die weißen Dolden endlich geöffnet haben. Wenn dann genug vorhanden ist um es mit den Blütenstaub sammelnden Insekten zu teilen gibt es kein Halten mehr. Ich liebe das blumig-süße Aroma der Holunderblüten fast noch mehr als die ausgereiften Beeren ein paar Monate später.

 

Holunderblüten

Der Sirup aus Holunderblüten

Für 1,5 Liter Sirup benötigt Ihr je nach Größe etwa 10-15 gut geöffnete Blütendolden. Tut Euch selbst einen Gefallen und sammelt nicht an befahrenen Straßen. Die Dolden werden nicht gewaschen sondern nur leicht ausgeklopft um kleine Insekten zu entfernen.

 

Sud für Holunderblütensirup

 

Nun sollten die Blütenstände für einen Tag in einem Liter Wasser ziehen. Ich füge gern noch eine ungespritzte Orange oder Mandarine in Scheiben geschnitten hinzu. Die Zitrusfrüchte unterstützen das süßliche Aroma. Am nächsten Tag wird der Sud durch ein feines Sieb gegossen und mit einem Kilo Zucker und dem Saft von zwei Zitronen (alternativ 15g Zitronensäure) zum Kochen gebracht und ein paar Minuten eingeköchelt. Anschließend den noch heißen Sirup in gut gereinigte und möglichst ausgekochte Flachen füllen und verschließen. Die Flaschen sollten ebenfalls noch warm sein, damit sie durch den Temperaturunterschied nicht springen. Verschlossen hält sich der Sirup kühl und dunkel gelagert einige Monate und verfeinert Kuchen, Eis oder Getränke. Ich habe ihn allerdings gleich für eine fruchtige Quarkspeise verwendet.

Holunderblütensirup

Die Quarkspeise

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Speisequark
  • 250g cremiger Joghurt
  • 4-5 Birnen
  • etwas Zucker oder Vanillinzucker nach Geschmack
  • Holunderblütensirup
  • 2 Vollkorn oder Haferkekse

Zubereitung

Die Birnen schälen, vom Gehäuse befreien und würfeln. Mit etwas Zucker (ich bevorzuge einen selbstgemachten Vanillinzucker für mehr Geschmack) und einer halben Tasse Wasser zu einem stückigem Kompott einkochen. Meine Birnen waren schon sehr weich, es dauerte nur wenige Minuten. Wenn Eure Birnen noch recht fest sind müsst Ihr die Kochzeit ein wenig anpassen und gegenenfalls noch etwas Wasser hinzufügen. Das Kompott abkühlen lassen.

Den Speisequark mit dem Joghurt in einer Schüssel cremig rühren. Sehr fester Magerquark wird durch die Zugabe von ein paar Spritzern kohlensäurehaltigem Wassers etwas lockerer. Das Birnenkompott unterheben und mit dem Holunderblütensirup süßen. Die Kekse in einem kleinen Beutel zerkrümeln (mit dem Fleischklopfer geht das recht fix) und über die Quarkcreme streuen.

Ich hoffe Euch schmeckt diese fruchtige Nachspeise. Welches Dessert bereitet Ihr gern zu dieser Jahreszeit zu?

Herzliche Grüße, Tonia

 

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